Was wir machen

Was wir machen

Was wir machen

Kleine und nachhaltige Projekte.

Im Jahr 2014 wurden 2.900.000 Euro in 145 Solidaritäts-Projekte in den fünf Kontinenten investiert, das Hauptaugenmerk galt Afrika und Lateinamerika.

Mehr als eine Million Menschen wurden durch unsere Solidaritäts- und Entwicklungs-Projekte erreicht; die Hälfte von ihnen sind Kinder, Jugendliche und Studenten. 

Die Projekte wurden von den örtlichen Gemeinschaften beantragt und vor allem in folgenden Bereichen verwirklicht

  • Schule
  • Förderung der Menschenrechte
  • Zugang zu Trinkwasser

Besonderes Augenmerk auf nachhaltige Entwicklung

Es handelt sich großenteils um kleine Projekte, bei denen der finanzielle Einsatz unter 10.000 Euro liegt und die sich auf eine spezifische Notwendigkeit beziehen. Oftmals kann auch eine so relativ geringe Summe die Lebensbedingungen wesentlich verbessern, aber vor allem wird durch die Hilfe nachhaltig die Entwicklung gefördert. Nachhaltige Entwicklung bedeutet für uns, auf die Bedürfnisse der lokalen Gemeinschaften einzugehen.  

Die Auswahlkriterien für unsere Solidaritäts-Projekte

Wir erhalten jedes Jahr ungefähr 350 Anfragen für Solidaritäts-Projekte. Wir können mehr als ein Drittel davon finanzieren, nachdem sie vorher genauesten geprüft und ausgewählt wurden. Die Kriterien, die sich im Laufe der Zeit als besonders wichtig herausgestellt haben, sind: 

  1. Die Ärmsten erreichen. Das bedeutet nicht, nur die ärmsten Länder zu bevorzugen, sondern auch, die schwierigsten Gebiete eines Landes zu erreichen und dort die Menschen, die am meisten am Rand stehen: Kinder mehr als Erwachsene, Frauen mehr als Männer, Ureinwohner mehr als der Rest der Bevölkerung.  
  2. Von den Menschen angefragte, organisierte und wirklich gewollte Projekte unterstützen. Wir fordern die aktive Mithilfe der Menschen bei den Projekten, auch hinsichtlich der Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Es sollen keine vorgefertigten Entwicklungsmodelle gegeben werden, sondern jede Gemeinschaft soll ihren eigenen Weg finden. Schließlich kennen die Menschen vor Ort am besten ihre Bedürfnisse, aber auch ihre Grenzen.
  3. Kleine und nachhaltige Projekte haben Vorrang. Wir vermeiden, Projekte zu finanzieren, die nicht dem Entwicklungsstand und der Sensibilität der Menschen entsprechen. Die Projekte sollen nachhaltig sein. Lieber die kleine Dorfschule als das große College, lieber eine kleine Arztpraxis als ein superteures Krankenhaus, lieber kleine Werkstätten als die Fabrik mit Technologien, die nicht so leicht zur Verfügung stehen.
  4. Lieber Entwicklungs- statt reine Hilfsprojekte. Es ist grundsätzlich wichtig, die Ursachen der Armut zu bekämpfen und den Menschen die Mittel in die Hand zu geben, um auf eigenen Füßen zu stehen. Hilfe zur Selbsthilfe. In besonderen Notfällen, wenn es keine einfachen und naheliegenden Lösungen gibt, um die akute Not zu lindern, wird natürlich auch die Hilfe in Form von Assistenz gewährleistet, wie z. B. bei Kriegen, Epidemien oder Naturkatastrophen. 
  5. 5. Mehrere Projekte in demselben Gebiet. Das erlaubt uns, mehrere Armutsursachen zu bekämpfen und dadurch eine ganzheitlichere persönliche Entwicklung der Menschen zu fördern. Gut integrierte Mehrfach-Projekte sind auch sicherer, weil sie auf gewachsenen Beziehungen zu den Menschen vor Ort und einer genauen Kenntnis der Probleme gründen. 
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